Ursprünglich hatte ich eine Geschichte von Mandy (alias Kullerchen aus dem Zooplus-Forum) auf meiner Gedichte-Seite, später eine zweite...
Doch Kullerchen blieb kreativ und es kamen mehr Geschichten, so daß ich sie um weiteren "Lesestoff" bat, den ich hier nun auf einer separaten Seite veröffentliche. Ich hoffe die Geschichten gefallen Euch so gut wie mir. Sie sind zwar meist sehr traurig aber doch aus dem Leben.
Da die Geschichten meist etwas länger sind, gibt es ihr immer eine "Anleseprobe" und mit klick auf
könnt ihr die Geschichte jeweils zu Ende lesen.

Traurig schauten ihre dunklen Augen zwischen den Gittern hindurch in die tiefschwarze Nacht. So lang sie denken konnte, war sie schon hier. Man kümmerte sich nicht schlecht um sie. Man gab ihr Futter, Wasser und ein warmes Zuhause. Sie sollte glücklich sein, doch sie war es nicht.
Sie war ja immer gefangen hinter diesen Gittern in dem befliesten Raum. Nur ein
Weidenkörbchen in dem eine Decke lag und ein breites Brett waren in diesem Zwinger...

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Er öffnete die Augen und sah sich um. Er war immer noch in diesem hellen, kalten Raum. Mit einem Seufzer schloß er die Augen wieder. Ihm war kalt. Er lag ja nur auf den kalten , weißen Fliesen. Er hatte keine Decke, die die Kälte, die aus dem Boden kam, aufhalten konnte. Sein Kopf schmerzte und seine Glieder taten ihm weh.
Dann hörte er Stimmen. Sie riefen nach ihm. Sie riefen : „ Nr. 1985 komm her! “ Er wußte das er gemeint war ...
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Damals war ich noch sehr klein. Die Trennung von meiner Mutter viel mir sehr schwer. Sie musste gehen. Sie musste viel zu zeitig gehen. Der Hunger war Schuld und auch die Kälte.
Nun waren wir 3 alleine. Auch eng aneinander gekuschelt, war es sehr kalt. Meine beiden Brüder waren noch sehr klein. Sie weinten jämmerlich als unsere Mutter von uns ging. Ich wußte, dass auch ich einmal gehen werden muss. Ja, ich wußte, dass irgendwann alles gehen muss.
Nun war ich die Älteste. Ich musste mich um meine Brüder kümmern. So nahm ich sie und versteckte sie...
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Du öffnest die Augen
Wieder Dunkelheit, Kälte und Gestank.
Du gähnst und gibst einen leisen Seufzer von dir.
Dann hörst du lange schlurfende Schritte
Du wedelst, doch als durch den Spalt der Tür ein Lichtstrahl scheint,kneifst du die Augen vor Schmerz zusammen.
Augenblicklich erlischt der Lufthauch...
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Zitternd lag sie unter den Brettern, die an die alte, klapprige Scheune gelehnt standen. Ihr Fell war zerzaust und stumpf. Es bildete stellenweise kleine Knubbel, die ihr Fell struppig aussehen ließen. Hier und da waren manche Stellen in ihrem früher einmal braunen Fell kahl. Nun ist es grau- gelb und sie sieht wirklich nicht schön aus. Ein Fußtritt der Menschen, die in dem Haus wohnten, hatte sie krumm, ein Steinwurf halb blind gemacht...
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Sie glauben ihr habt blutunterlaufene Augen
und Schleim tropft euch vom Fang,
wenn ihr mit blanken Zähnen
euer nächstes Opfer anvisiert.
Sie meinen ihr macht es aus purem Spaß daran
und aus Blutlust.
In ihren Köpfen habt ihr kein Recht auf Leben mehr.
Ihr gehört getötet sagen sie...
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