Infos für Streichelbuttler

ist einfach, oder schwer. Ganz wie man es nimmt!!! Aber ich finde es gibt einige Dinge, die man beachten sollte, BEVOR man sich einen Hund anschafft. Denn es ist nicht damit getan, daß man sagt: Ich will jetzt nen Hund und damit basta. Man sollte sich schon darüber im klaren sein, daß man sich ein Lebewesen ins Haus hat, noch dazu ein Rudeltier und da gibt es doch einige Dinge zu beachten.

Drum prüfe wer sich ewig bindet

  • Wenn man sich zur Haustierhaltung entschließt, sollte man es unter dem Aspekt tun, daß man das Tier sein Leben lang behält. Bei einem Hund heißt daß, daß da jemand für ca. 10 - 15 Jahre einzieht, bei kleineren Rassen sogar länger. BITTE: Fragt Euch VOR der Anschaffung, ob ihr bereit seid, so lange für ein Tier zu sorgen, auch wenn es alt ist bzw. auch krank! Denn ihr wolltet auch nicht abgeschoben werden, nur weil ihr alt seid.
  • Denkt an die Kosten: Egal ob ihr Euch für einen kleinen oder einen großen Hund entscheidet. Neben Kosten fürs Futter fallen auch noch Steuern, Versicherungskosten und Anschaffungskosten für das eine oder andere Halsband, etc. an. Da kommen aufs Jahr einige HUNDERT Euro zusammen und da sind noch KEINE Tierarztkosten bei bedacht.
  • Ein Hund muß raus, egal ob es regnet, stürmt oder schneit. Mindestens 3 mal täglich ist eine mehr oder weniger große Gassi-Runde angesagt. Seid ihr dazu bereit.
  • Der Hund ist, wie oben schon gesagt: ein RUDEL-Tier! Wenn ihr also mehr unterwegs seid als zu Hause, dann laßt das mit dem Hund lieber bleiben, es sei denn ihr habt die Möglichkeit den Hund viel mit zu nehmen und / oder ihm "hündische Gesellschaft" zu gönnen.
  • Ein Hund braucht Beschäftigung; wenn er nur in der Ecke rumliegt und günstigenfalls 3 mal täglich Gassi geht, wird ihm schnell langweilig - oft ist dann maßlose Zerstörungswut die Folge. Ihr könnt ja mal auf meinem "Hunde-Spielplatz" nachschauen, ob ihr die eine oder andere Idee mit eurem Wuff umsetzen wollt.

Das sind so die allgemeinen Fragen, die man sich stellen sollte bevor man überhaupt einen Hund in Erwägung zieht. Wenn ihr da positiv antworten könnt, gibts noch rassespezifische Fragen. Denn man sollte sich seinen Hund nicht nur nach dem Aussehen sondern auch nach dem Charakter aussuchen. Aber es würde den Rahmen meiner Homepage sprengen, an dieser Stelle auf alle Charaktereigenschaften von allen Hunderassen einzugehen (-wobei das eine Idee für die Zukunft wäre...). Aber so eine Seite gibt es, nämlich bei HUNDERASSEN.DE. Diese Seite ist so gut und ausführlich, daß ich mich nicht an die Arbeit gemacht habe so etwas auf die Beine zu stellen. Lediglich eine Info-Seite über Berner könnt ihr bei mir finden, und bald auch eine Seite über den Deutschen Schäferhund.

 

nach oben

Noch was zum nachdenken

So, daß soll an dieser Stelle zur allgemeinen Haltungsfrage schon mal reichen. Aber ich habe da noch einen Text für Euch:Und ich denke der folgende Text, den ich bei:

Sundog Animal Rescue

gefunden habe, und den ich mit freundlicher Genehmigung der Verfasserin Ulrike Noll veröffentlichen darf.

 

Perfekte Welt

“Ach so der Hund ist schon 2 Jahre alt – nein, wir wollten lieber einen jungen haben, die alten lassen sich ja gar nicht mehr erziehen!“
Vieles habe ich schon lernen müssen. Zum Beispiel dass ein Hund ab 1 oder spätestens 2 Jahren alt ist. Sollten wir alle die dieses Alter erreicht haben erschießen?

Und das blonde Hunde die braveren Familienhunde sind. (diesen Problem ließe sich aber doch mit etwas Wasserstoffperoxid noch lösen…)

„Der Hund ist ja wirklich sehr lieb und genau der Hund den wir suchen, nur leider ist das Fell zu lang. Wir möchten nicht so gerne Haare in der Wohnung haben.“

Mir liegt es auf der Zuge die Leute zum nächsten Kaufhaus zu schicken, denn da gibt es Stofftiere in allen Variationen.

Bei Katzen gibt es genau 2 Kriterien die zählen: 1. Alter (hier ist aber alles als alt zu betrachten, was über 6 Monate ist) und 2. die Farbe.
Niemand interessiert sich für ein weiteres Kriterium, oder wer hat schon mal einen Interessenten gesprochen, der sich nach einer freundlichen Katze mit einem netten Wesen erkundigt hat und nicht nach einem roten kleinen Kater’ oder einer schwarzen kleinen Katze’ ?
Den schicken sie bitte mal hier vorbei!

Besonders hart trifft es diejenigen, welche an einer chronischen Krankheit leiden.

„Einen kranken Hund wollen wir nicht.“

Schön. Hoffen wir dass diese Leute selbst nie krank werden, denn wer will schon einen kranken Menschen? Einige Diagnosen bedeuten sofort das AUS für jede Vermittlungschance, denn warum auch einem kranken und vielleicht noch dazu älterem Tier die Chance geben, wenn die Auswahl an jungen gesunden doch so groß ist?

Tiere die nicht beim nächsten Hunde-Model’ Wettbewerb teilnehmen könnten, sind sowieso unten durch. Gut dass wir Menschen alle so schön sind!

Das übliche für-jeden-Topf-ein–passender-Deckel-Prinzip scheint bei der Tiervermittlung außer Kraft zu treten. Erst neulich der Anruf einer 75 jährigen Dame, die unbedingt einen Welpen haben wollte.

„Wissen sie, ich kann mit Welpen umgehen. Unsere Hunde haben wir immer alle jung bekommen.“

Menschen altern ja auch nicht. Nur Tiere.

Wenn die Medizin es möglich und die Medien es publik machen, dass Frauen nun mit über 60 noch Kinder bekommen können – der Egoismus scheint überhaupt keine Grenzen zu kennen – dann ist es doch mehr als verständlich, dass heutzutage kein Rentner mehr mit einem alten’ Hund seinen Lebensabend verbringen möchte.

Sollte sich doch mal jemand für ein älteres oder krankes Tier entscheiden, so wird er, als Mitglied einer Gesellschaft in der das Preis-Leistungs-Prinzip zählt, auf jeden Fall versuchen, dieses minderwertige’ Tier dennoch wenigstens zu einem günstigeren Preis zu erlangen. Da wird so ein einäugiges Hündchen doch zum echten Schnäppchen!

Ich komme mir schon manchmal wie ein Hundehändler auf einem Bazar vor.

Wie glücklich können wir Menschen uns doch schätzen, dass ein Hund auch einem kranken Menschen noch die Treue hält, und ihm am Krankenbett liebevoll die Hand abschleckt.

Jedes der Tiere, welches über den Tierschutz vermittelt wird hat zumindest ein gemeinsames Problem: sie haben kein Zuhause.
Und ich freue mich von ganzem Herzen für JEDES Tier welches ein Zuhause findet.

Dennoch könnte ich verzweifeln über diese Ungerechtigkeit, dass manchen Tiere eben nicht in unsere perfekte Welt passen, und sie deshalb keine Chance haben sollen.

Ich finde dieser Text spiegelt das Verhalten unserer Gesellschaft nur allzu deutlich wieder und deswegen habe ich die Verfasserin des Textes auch gebeten, ihn ebenfalls hier veröffentlichen zu dürfen.

Und sie antwortete mit dem Gedanken, den ich bei meiner Anfrage im Hinterkopf hatte:

"JE MEHR MENSCHEN SOLCH EINEN TEXT LESEN; UMSO GRÖSSER IST DIE CHANCE DASS DIE ZWEIBEINER NACHDENKEN! UND DAS SOMIT VIELLEICHT AUCH MEHR ALTE; SCHWACHE ODER KRANKE TIERE EINE GRÖSSERE CHANCE AUF EINEN GUTEN STREICHELBUTLER HABEN!"

In diesem Sinne, hoffe ich daß ihr euch eines gesunden Hundes erfreut bzw. einem kranken Hund das Leben so schön wie möglich machen könnt. Und denkt immer daran, auch ihr werdet mal gebrechlich...

nach oben

 



Weise Worte...

Ein Hund ist ein Herz auf 4 Beinen...

Spruch aus Irland


Wuffige Sites im WWW

doggle.de - Die bissige Suchmaschine

Mehr zu sehen gibts in der

 

 
www.kidpetdomelly.de