Hier könnt ihr nun also unsere junge Schlangendame Maya in ihrer ganzen Pracht bewundern. Sie bringt mittlerweile gute 2 Meter Regenbogen und jede Menge Muskelkraft mit. Und ihre Pracht ist wirklich nicht klein, denn als gesunde Regenbogenboa bringt sie das typische "Schillerern" des Regenbogens mit. (Mehr über diese Schlangeart erfahrt ihr hier!)
Anfangs war Maya sehr zurückhaltend und wollte sich nicht wirklich anfassen lassen, was wir in der Eingewöhnungszeit auch erstmal vollkommen akzeptiert haben. So konnten wir sie in den ersten zwei Wochen so gut wie gar nicht sehen, und wenn dann nur Teilstücke die aus dem Bodengrund herauslugten, wo sie sich zu Anfang gern verbuddelt hat. Erst später hat sie dann das Spagnum-Moos für sich entdeckt und ist dort in ihren Ruhephasen gar nicht mehr wegzudenken.
Irgendwann ist dann "länger Pause angesagt... Man sieht sie nach ihrem Verdauungsschlaf zwar hier und da, aber sie ist dann träge und wird blass... die Häutung steht an und die nächste "Größenwandlung"... in dieser Zeit sieht man sie dann häufger in ihrem "Vollbad"...
in das große selbst gebaute Terrarium (180*60*90) sieht man Maya immer öfter auf Pirsch. Natürlich nur zu ihren natürlich veranlagten Zeiten in der Dämmerung und nachts, aber da wir selbst ja auch ziemliche Nachteulen sind haben wir da echt immer viel zu gucken:

Wir gehören allerdings nicht zu den Menschen, die ihre Schlange ständig durch die Gegend tragen. Wir holen sie zwar zu regelmäßigen Gesundheitschecks raus, vor allem nach der Häutung, aber ansonsten ist ihr hauptsächlicher Lebensraum das Terrarium welches auf ihre Lebensbedürfnisse abgestimmt ist.

In jedem Falle sind die Zeiten vorbei, in denen Maya noch in einem Marmeladenglas wenden konnte... mit ihrer Körperlänge von knapp 2 m dürfte der Wendekreis dann doch etwas gewachsen sein:
