Hinter der Regenbogenbrücke

Leider bleibt es auch bei uns nicht aus, daß wir uns von geliebten Mitbewohnern verabschieden müssen, doch sie bleiben in unserem Herzen und sind unvergessen.

Deshalb möchte ich sie auch nicht hier und voll und ganz von meiner Homepage verbannen, denn die Vergangenheit gehört nun auch dazu. Also soll es hier eine kleine Abschiedsseite für unsere ehemaligen Familienmitglieder geben!

Mein Erster...unvergessen

Ein altes Bild von Jarro, leider nur in eingescannter Qualität... denn 1989 gab es noch keine DigiCams ...zumindest bei uns

Hunde gab es in unserer Familie immer, aber mit Einstein zog mein erster eigener Hund ein, ein schöner Schäferhund der mir viel Freude bereitet hat und meine Jugend sicherlich bereichert hat.

Leider erkrankte er schon früh an einer schweren HD, so daß er aus dem Hundesport herausfiel. Aber nach einer OP vertrieben wir unsrere Zeit mit langen Spaziergängen und lockeren Stöckchenspielen. Das weitläufige Spektrum der Hundebeschäftigung war mir damals leider noch nicht bekannt.

Im Alter von 9 Jahren bekam er dann eine schwere Form von Arthorse in eben diesem Ellbogengelenk. Anfänglich halfen leichte Schmerzmittel, aber die wurden dann immer höher dosiert und dann kamen stärkere Schmerzmittel und dann...
Ja dann, kam der Blut im Stuhl, weil die Medikamente den Magen angegriffen haben...
Laut meinem Tierarzt, wurde die anfangs "hilfreiche" Therapie nun zur Qual für meinen Hund und ich sollte darüber nachdenken, meinem Hund beim Sterben zu helfen. Wir dachten nach, lange und gründlich! Und schweren Herzens bin ich diesen letzen Schritt mit ihm gegangen. Ich hoffe bis heute, daß ich das Richtige getan habe.

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BLUE

Verschiedene Momente von Blue bei uns... ich werde sie nie vergessen

unsere jagende Spanierin

Im Januar 2001 zog die Husky-Mischlingsdame BLUE bei uns ein. Sie kam von einer Hilfsorganisation in Spanien über eine Pflegefamilie zu uns.

BLUE im Herbstlicht, leider mit Geschirr...Sie war die erste Hündin in meinem eigentlich "rüdengeprägten" Leben.

Und das war gar nicht mal so einfach, zumal sie gleich am ersten Tag bei uns läufig wurde und das hat ihre Laune nicht gerade gebessert.. sprich: sie zickte erstmal richtig rum. Mit unserem Dicken verstand sie sich auf Anhieb gut, aber da haben wir uns auch gar keine Gedanken gemacht: Er ist (rassetypisch) absolut nicht dominant und so hat er die Oberzicke einfach schalten und walten lassen. Besonders wenn´s um den kleinen und den großen Hunger ging, waren die beiden sich immer einig...

Und ne Aktionwumme war sie schlechthin. Egal ob schwimmen, inlinern, radfahren oder Apportieren ohne Ende: Sie ist nicht kaputt zu kriegen. Dazu ihr großes ABER... sobald man mir ihr in Feld und Wiesen unterwegs war, war man als Zweibeiner nicht mehr existent. Ihren Jagdtrieb bekam ich niemals in den Griff und überhaupt hatte ich nie das Gefühl ihrem Bewegungsdran gerecht zu werden...

Irgendwann bekamen wir eine Anfrage von HuskyFans ohne Auto in der Eifel... sie wären nur zu Fuß unterwegs, stundenlang im Wald und so weiter und nach einigen Hin und Herüberlegungen haben wir entschlossen die Leute kennen zu lernen.

Sie schienen nett zu sein und Blue wich nicht von der Seite der jungen Frau...sie kümmerte sich gar nicht mehr um mich...Also dachte ich: vielleicht ist es besser so...und so gaben wir Blue dort hin. Ein großer Fehler...

Ca. 3 Monate später bekamen meine Tante (die Vermittlung lief über ihre TierschutzSeiten) Anrufe, daß Blue kaum noch rauskäme und geschlagen und mißhandelt würde. Wir sind sofort hingefahren und fanden Blue in einem erbarmungswürdigen Zustand...total zottelig, ein dicker Blähbauch, kaum noch Muskeln. Wir nahmen sie mit...

Aber es müssen heftige Dinge dort vorgefallen sein, sie war auf der einen Seite sehr ängstlich, duckte sich z. B. wenn ich mir nur den Schuh aufmachte und drückte sich unter den Tisch wenn die Stimmen zu laut waren. Auf der anderen Seite reagierte sie dann total angespannt und aggresiv wenn sie nicht "weg" konnte... es war zum heulen. Immer öfter knurrte sie die Kinder an oder schnappte sogar...

Dann kam der Tag X. Auf dem hocheingezäunten Gelände des Hundeplatzes wollte ich ihr endlich mal wieder etwas Freilauf gönnen. Und sie lief.... Geradewegs DURCH den Zaun zur Kleingartenanlage nebenan, ich hörte sie wuseln und wuschen. Irgendwann hörte ich was klirren.... in der zwischenzeit besorgten Vereinskameraden den Schlüssel zur Anlage und wir konnten sie dort suchen...

Irgendwann fanden wir sie in einem abgeschlossenen Putenstall, dessen Besitzer dann schnellstmöglich und auf Puschen angerast kam. Er meinte noch: DA kann sie nicht drin sein, da ist alles zu.... Konnte sie wohl: sie war durch die Glasscheibe gesprungen und hat dort drin 4 ausgewachsene 10 kg-Puter "geschlachtet".

Danach wurde es immer schlimmer, das Jagdfieber wurde zur Jagdmanie. Rudelregeln im Haus erkannte sie gar nicht mehr an, sie knurrte und schnappte immer öfter zu... Bis wir dann gemeinsam mit unserem Tierarzt entschieden haben, Blue auf ihre letzte Reise zu schicken. Sie ist in unseren Armen eingeschlafen und ich hoffe daß es dort wo sie nun ist so viele Jagdwiesen gibt, wie sie sie braucht zum glücklich sein.

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Bye Blue, und sorry daß wir Dich nicht in Spanien gelassen haben. Dort wärst Du sicherlich glücklicher gewesen! HDL

 

Meeris gab es

bei uns leider schon einige die gehen mußten, aber das war uns oftmals schon bei der Anschaffung bewusst - denn wir haben oftmals Meeris aus Nothilfestationen oder Tierheimen zu uns geholt, wo uns das Alter nicht bekannt war oder es halt schon um bejahrte Tierchen ging, die sonst keiner mehr haben wollte.

Ich hoffe man verzeiht mir, daß ich hier nicht alle mit ihrer Geschichte aufwarte, sondern einfach mit einem Bild und einer Kerze in Gedanken Abschied nehme:

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Maya

Verschiedene Momente von Blue bei uns... ich werde sie nie vergessen

 

Richtig geschockt hat uns das plötzliche und unerwartete Ableben unserer hübschen Maya. Sie war gerade 4 Jahre alt und erfreute sich bester Gesundheit. Im Terrarium war alles klar und sie verhielt sich "wie immer".

Am Wochende hat sie noch ihr Beutetier gefangen, erlegt und auch problemlos gefressen. Mittwochs haben wir ihr Terrarium sauber gemacht und sie während dessen ein lauwarmes Eimerbad genießen lassen. Soweit alles normal, doch dann erbrach sie abends ihr Futtertier. Nach einigem lesen im Internet, in unseren Büchern und einem Anruf beim Tierarzt kamen wir zu dem Schluß, daß es wahrscheinlich eine Stressreaktion auf die Terrareinigung war und wir erstmal abwarten sollten. Um weitere Erkrankungen auszuschließen, wollten wir dann den nächsten Kot zur Untersuchung schicken, aber so weit sollte es nicht mehr kommen...

Am nächsten morgen hatte Maya getrunken und lag unter der Taglichtlampe, was sie teilweise tat bevor sie in ihre Höhle zum schlafen ging, also nichts außergewöhnliches. Temperaturen und Luftfeuchtigkeit waren im optimalen Bereich, also ließen wir sie in Ruhe. Und abends dann der Schock: Maya lag mit schrägen Kopf im Terrarium und beim Anfassen war endgültig klar: Maya ist tot.

Wir waren wie vor den kopf geschlagen und sind auch jetzt noch ziemlich neben den Schuhen. Trotzdem haben wir entschieden sie nicht zur Obduktion einzuschicken: denn Tot bleibt tot und macht sie uns nicht lebendig. Andere Schlagen sind nicht in Gefahr, da Maya Einzeltier war. Und eine Folgeschlange können wir uns gar nicht vorstellen...irgendwie war sie einzigartig, zumindest für uns...

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Mehr Fotos von unseren Wuffs

findet man in

Zu meiner Fotogalerie

 

 

 


www.kidpetdomelly.de
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