Spielereien für jeden Tag

Ganz ohne Spielbrett und irgendwelche großartigen Zutaten einfach was spielen ~~~ Das geht auch neben Haushalt und Autofahren, man muß nur wissen wie:

Beim

AUTOFAHREN:

Ein gelbes AutoGELBES AUTO: Klingt so einfach und ist es auch, nur für den Fahren mit höherer "Verlierer-Quote", weil der sich noch aufs Fahren konzentrieren muß *gg*:

Wir haben uns mit diesem Spielchen schon so manche Autofahrt verkürzt und selbst die kleinsten spielen schon gut mit: Wer ein gelbes Auto sieht ruft laut GELBES AUTO und zählt seine Autos. Gelbe LKW´s, gelbe BUSSE und gelbe BAGGER zählen auch, müssen aber als solche benannt werden. Probierts mal aus!

Nummernschild an NUMMERNSCHILDER SORTIEREN: Ein Spiel, welches wir schon als Kinder gespielt haben -> Wenn wir innerorts, also in unserem KFZ-Kennzeichenbereich fuhren haben wir alle Kennzeichen aus ANDEREN Orten gezählt. Fuhren wir "außerorts" haben, wir Kennzeichen aus unserem Ort (AC für Kreis Aachen) gesucht.

Zwischendurch und Nebenher

LET´S DANCE. Man nehme:

Ein Zimmer mit halbwegs freier Bodenfläche, eine Stereoanlage und fetzige Musik. Notfalls Karnevalsmucke, die kann bei den meisten Kids das ganze Jahr durch landen. WOHNZIMMER FREI. Wir haben dort ziemlich viel Platz und eine Stereoanlage. Wenn die Musik aufgedreht wird, haben die Kids Zeit und Platz zum Tanzen.

Eine Foto-Collage mit meiner tanzwütigen Familie

Und wenn man dann noch ein paar Luftballons ins Zimmer schmeißt hat man schnell eine Horde Kids fröhlich beschäftigt.  So kann ich in Ruhe das Essen auf den Tisch bringen, und die Kids sind beschäftigt ohne Fernseher und Co.

Denn das ist mir persönlich sehr wichtig: Fernsehen ist gut und schön, aber bitte in Maßen. Wenn ich eines hasse, dann sind das Leute die ihre Kinder ständig vor der Flimmerkiste parken nur damit sie selbst sich nicht mit ihren Zöglingen beschäftigen müssen.

Das gute alte:

ICH SEHE WAS, WAS DU NICHT SIEHST

Grafik zu

Man braucht eigentlich kein "Zubehör", nur ein paar Mitspieler und wache Augen.

Ein erster Mitspieler schaut sich im Zimmer um und sucht sich EINEN Gegenstand raus und beschreibt ihn mit:

"Ich sehe was, was Du nicht siehst und das ist GELB" und die Mitspieler müssen dann erraten, welcher Gegenstand gemeint ist. Derjenige der richtig erraten hat, ist als nächster an der der Reihe.

 

BASTELZEIT

Bei den Kids immer heiß begehrt, ist die gemeinsame Bastelzeit. Es würde zur Zeit wirklich den Rahmen dieser Homepage sprengen, wenn ich hier explizite Bastelanleitungen schreiben würde, zudem man bei vielen Dingen am besten "mit Vorlage" bastelt. Aaaaaber... so ganz leer geht diese wichtige Alltagsbeschäftigung hier nicht aus.

Ich habe nämlich 2 kleine Rezepte für Euch, die schnell und günstig nach geköchelt sind und so für ständigen Nachschub sorgen:

KNETE:

Ich habe schon an so manchem "Schlecht-Wettertag" meinen Küchentich mit einer abwaschbaren Decke eingedeckt und die Knete raus geholt. Allerdings keine übliche Billig-Knete die überall hängen bleibt, auch nicht die teure, stinkende Play-Do-Knete. Nein, dank meiner Krabbelgruppe habe ich ein eigenes Rezept für Knete. Sie ist schnell gemacht, hält sich in Plastikbeuteln recht lange und kann auch verzehrt werden, ohne das es Bauchweh gibt - allerdings schmeckt sie nicht besonders:

ZUTATEN:
  • 500 ml Wasser
  • 200 g Salz
  • 400 g Mehl
  • 10 g Alaunpulver (Apotheke)
  • 3 EL Speiseöl

Das Wasser abkochen und alle weiteren Zutaten trocken vermischen und dann nach und nach in das abgekochte, noch heiße Wasser geben.
Dann gut druchkneten (vorsicht HEISS!!!) bis eine glatte Masse entstanden ist.
In einzelnen Portionen teilen, und jede Portion mit Lebensmittelfarben oder Farbpigmenten einfärben.
Sobald die Knete abgekühlt ist kann es los gehen.
Nach jedem Kneten muß die Knete in einen Plastikbeutel, welcher gut verschlossen wird.

 

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Dann habe ich die Erfahrung gemacht, daß selbst Bastelmuffel HURRA schreien, wenn sie mt Klebstoff hantieren dürfen. Denn die meisten "Bastelmuffel" haben hauptsächlich was gegen das Ausschneiden von Vorlagen.

Deswegen hebe ich immer alte Zeitschriften und Kataloge auf. Wenn uns dann mal wieder der Regen überrascht, holen die Kids sich ein großes Stück Pappe, ebendiese Zeitungen und meinen selbst hergestellten Leim aus dem Kühlschrank. Damit werden dann die schönsten Fotokollagen hergestellt, entweder mit ausgerissenen Motiven oder - wie bei meinen schneidwütigen Kids - ausgeschnittenen Motiven.

LEIM:

  • 300 ml Wasser
  • 100 g Mehl
  • 1 TL Salz


In einem kleinen Topf werden alle Zutaten klumpenfrei angerührt. Dann wird das Ganze unter ständigem Rühren zum kochen gebracht. Weitere 5 Minuten kochen lassen und dabei ständig weiter rühren ( sonst brennt es an...). Falls die Masse zu fest wird, evtl. noch etwas Wasser hinzufügen.

Dann abkühlen lassen und in einem Schraubglas im Kühlschrank aufbewahren. Die Sache ist eigentlich sehr lange haltbar und reicht für die üblichen Papierklebereien der Kids vollkommen aus.

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Weise Worte...

Ein großer Mensch ist der, der sein Kinderherz nicht verloren hat.

Meng-Tse


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